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So bleibt ihr bei Feinstaubalarm in Stuttgart mobil

20. November 2016

Wenn die Feinstaubbelastung aufgrund der Stuttgarter Kessellage Alarm schlägt, setzt die Stadt auf die freiwillige Mithilfe aller. Denn egal, ob einheimisch, zu Besuch oder auf der Durchreise: Alle werden gebeten, das Auto stehen zu lassen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe für Berufstätige, Bewohner und Gäste der Stadt.

Trotz Feinstaubalarm und Umweltzone muss natürlich niemand zu Hause bleiben: Stuttgart bietet viele praktische Alternativen und gute Vergünstigungen von Park & Ride-Angeboten bis hin zu Pendler-Rabatten des ÖPNV. Hier findet ihr nützliche Tipps, wie ihr ohne viel Aufwand dem Feinstaub trotzen könnt und gemeinsam für saubere Luft sorgt.

Mobil bleiben – ganz ohne Luftverschmutzung

  1. Statt alleine am Steuer zu sitzen, einfach das Auto mit den Kollegen oder Freunden teilen und Fahrgemeinschaften bilden. Am besten einen festen Plan austüfteln, so müsst ihr nicht am Morgen auf die Schnelle alle unter einen Hut bekommen.
  2. In der Umweltzone könnt ihr problemlos auf Elektro-Autos umsteigen: Dank Carsharing kein Problem. Viele Anbieter haben zudem spezielle Angebote bei Feinstaubalarm zur Auswahl. Und auf städtisch bewirtschafteten Parkplätzen dürft ihr mit einem E-Kennzeichen im Stuttgarter Stadtgebiet sogar kostenlos parken.
  3. Viele Park & Ride-Angebote beinhalten auch gleich einen Fahrschein für den ÖPNV. Hier findet ihr weitere Informationen zu den verschiedenen Ticketmodellen.
  4. Bei akuter Luftverschmutzung fahrt ihr mit dem ÖPNV günstiger und erreicht so bequem eure Ziele. Mit der moovel App fahrt ihr mit etwas Glück sogar gratis. Beim Ticketkauf lost die App mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Glückspilz aus. Ob euer Ticket kostenlos war, erfahrt ihr direkt nach dem Kauf via Push-Nachricht.
  5. Kleine Strecken könnt ihr zu Fuß oder mit dem Rad erledigen: Das schont die Luft und sorgt gleichzeitig für ein bisschen Ausgleich und Bewegung nach stressigen Meetings oder langen Uni-Vorlesungen.

Oder einfach mal die Füße still halten …

… und dem Chef einen Homeoffice-Tag vorschlagen. Dies kann eine durchaus willkommene Abwechslung sein. Wenn euer Büro ein Gleitzeitmodell anbietet, könnt ihr die Stoßzeiten im Pendlerverkehr umgehen und fahrt ganz entspannt einfach eine halbe Stunde später zur Arbeit.

Mit dem Lieblingskanal auf dem Laufenden bleiben

Von klassischen Hinweistafeln am Straßenrand über Radio bis hin zu Social-Media-Kanälen, wie Facebook und Twitter oder der offiziellen Feinstaubalarm-Website, es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich zu informieren. Wer ganz sicher immer auf dem neusten Stand sein möchte, lässt sich alle Infos ganz einfach via Push-Nachricht auf das Smartphone senden.

So seid ihr immer auf dem Laufenden und fallt nicht aus allen Wolken, wenn es plötzlich heißt: Feinstaubalarm! Ihr könnt, ganz ohne euch einzuschränken, mit den nötigen Infos gemeinsam für weniger dicke Luft in Stuttgart sorgen – und spart nebenbei sogar noch Bares.

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