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Graffiti-Tour durch Stuttgart – drei Orte, die ihr nicht verpassen solltet

12. Juli 2017

Dass es an Stuttgarts Häuserwänden, Brückenpfeilern und Bauzäunen einiges zu bestaunen gibt, ist in Deutschlands Streetart-Szene längst kein Geheimnis mehr. Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler haben Stuttgarts Straßen quer durch das Stadtgebiete bunter gemacht – und so die Szene zu überregionaler Bekanntheit gebracht. Wir zeigen euch drei Hotspots, an denen es jede Menge Kunst zu entdecken gibt.

Los geht’s am Stuttgarter Nordbahnhof

Der Nordbahnhof hat sich als unangefochtenes Zentrum der Stuttgarter Graffiti-Szene gemausert. An einem stillgelegten Gleis mit alten Waggons präsentieren sowohl junge als auch etablierte Graffiti-Künstler ihre Werke. Dort darf verschönert, gesprüht und gemalt werden, was die Farbdosen hergeben.

Am besten startet ihr eure Erkundungstour über die kleine Bahnhofsbrücke zu den Waggons. Von dort könnt ihr durch den Rosensteinpark zur König-Karls-Brücke spazieren und euch in Stuttgarts erster und nach wie vor größter Hall of Fame der Graffiti-Kunst umschauen.

Mit der U1 und U2 könnt ihr bis zum nächsten Tourpunkt am Stuttgarter Hauptbahnhof fahren.

 

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Kunst-Zwischenstopp Stuttgart 21

Direkt vor dem Durchgang zum Schlossgarten findet ihr ein riesiges Werk von Stuttgarts bekanntestem Streetart-Künstler Peter Kosock. Gleich gegenüber, am Bauzaun auf Höhe des Arnulf-Klett-Platzes, findet ihr noch ein weiteres Bild von ihm sowie viele andere Graffitis. Der Bauzaun soll und darf mit allerhand Straßenkunst verschönert werden.
Darüber hinaus lohnt es sich, die Gegend rund um den geplanten Bahnhofsneubau zu erkunden – ihr findet dort an vielen weiteren Stellen spannende Streetart von Künstlern wie Simon Günther oder Frederik Merkt.

Vom Hauptbahnhof könnt ihr mit der U5, U6, U7, U12 oder U15 bis zum Charlottenplatz zur nächsten Streetart-Station fahren.

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Indoor-Streetart zum Ausklang

Startpunkt dieser Station ist Stuttgarts neue Urban Hall of Fame am Parkhaus Züblin. Zur Eröffnung steuerte auch hier Peter Kosock ein Werk bei: Einige Teile bestehen aus Styropor, einige sind direkt auf die Wand gemalt.

Vom Parkhaus ist es nicht weit bis zur Urban Art Gallery in der Rotebühlstr. 51a. Ein Museumsprojekt von und für Streetart-Künstler. Der Eintritt ist frei. Um jedoch nicht vor verschlossener Tür zu stehen, lohnt sich vorab ein kurzer Blick auf die Website, denn die wechselnden Ausstellungen haben zum Teil unterschiedliche Öffnungszeiten.

Streetart findet ihr aber nicht nur rund um diese drei Stationen, sondern überall in und um die Stuttgarter City. Viele Orte findet ihr auch auf dieser Übersicht. Mehr Inspiration und sehenswerte Plätze findet ihr außerdem auch auf dem Instagram-Accounts von streetartstuttgart oder notesofstuttgart. Und wer sich gar nicht sattsehen kann, plant einfach einen Streetart-Trip nach Köln.

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