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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg – Mit Hochbahn, Bus und Fähre

24. Januar 2017

Hamburg besitzt tolle Sehenswürdigkeiten, historische Stadtviertel und einen beeindruckenden Hafen – viel zu sehen, wenn ihr die Stadt nur kurz besucht. Zum Glück könnt ihr dank der gut vernetzten öffentlichen Verkehrsmittel schnell und kostengünstig die Stadt entdecken. Wir zeigen euch die drei besten Varianten, wie ihr mit Bus, Bahn und Fähre die Hansestadt erkundet.

Übersichtskarte Verkehrsnetz Sehenswürdiigkeiten in Hamburg

Mit der Buslinie 111 Hamburg entdecken

Im Schnitt alle 111 Sekunden fährt diese Linie an einer Sehenswürdigkeit in Hamburg vorbei. Sie startet in der HafenCity mit seiner modernen Architektur, die nach dem Ausbau der Verladekapazitäten südlich der Elbe am innerstädtischen Hafenrand erbaut wurde. Von dort fährt der Bus durch die denkmalgeschützte Speicherstadt, dem größten, zusammenhängenden Lagerhauskomplex der Welt und UNESCO-Welterbe, zur Elbphilharmonie. Die Route führt euch weiter zur Kirche St. Michaelis, dem auch Michel genannten Wahrzeichen der Stadt, und der Reeperbahn im Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Über den Fischmarkt mit seinen zahlreichen Fischgeschäften und -restaurants fährt die Linie bis zum Altonaer Balkon, einem erhöht liegenden Park am Elbufer mit atemberaubendem Ausblick auf den Containerhafen.

Diese Tour bietet euch viele der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – und das alles für den Preis eines HVV-Einzelfahrscheins im Nahbereich, mit dem ihr bei gleichbleibender Fahrtrichtung so oft ein- und aussteigen könnt, wie ihr wollt! 

Mit der Fähre durch den Hafen schippern

In Hamburg gehören die Hafenfähren zum ÖPNV. Viele Pendler nutzen sie täglich, um über die Elbe zur Arbeit zu gelangen. Eine Hafenrundfahrt bekommt ihr deshalb zum unschlagbaren Nahverkehrstarif. Startet an den Landungsbrücken und fahrt mit der Linie 72 zum neuen Wahrzeichen der Stadt, der Elbphilharmonie. Ein Zwischenstopp lohnt sich: Von der Plaza, der Aussichtsplattform des Gebäudes, habt ihr einen großartigen – und kostenlosen! – Rundumblick über Stadt und Hafen. 

Mit der Fährlinie 62 schippert ihr Flussabwärts: Von den Landungsbrücken geht es am Fischmarkt und dem Containerhafen vorbei zum Museumshafen Övelgönne mit seinen alten Kuttern, Schleppern und Segelbooten. Von dort könnt ihr über die die große Freitreppe das alte Lotsen-Viertel erkunden oder am Elbstrand flanieren. Stattet dem „alten Schweden“ eine Besuch ab: Der über 200 Tonnen schwere Findling kam in der Eiszeit aus Schweden und wurde im Jahr 2000 aus der Elbe geborgen.

Auf der Fähre zurück könnt ihr euch auf den Fähren kleine Snacks und Getränke gönnen, die dort am Wochenende und zur Rushhour verkauft werden. Im Winter gibt es hier sogar Glühwein!

In der Hochbahn durch die Hansestadt touren

Die U3 gilt als eine der schönsten U-Bahn-Strecken der Welt. Die Linie ist als Ringbahn konzipiert, fährt größtenteils oberirdisch und viele der über hundert Jahre alten Haltestellen versprühen historischen Charme. Am besten fahrt ihr gegen den Uhrzeigersinn und setzt euch in Fahrtrichtung rechts: so habt ihr den besten Blick auf die Alsterkanäle und den Stadtpark. Dort liegt auch das Planetarium an der Haltestelle Borgweg, das aufwendig renoviert wurde und 2017 seine Wiedereröffnung feiert.

Für einen Zwischenstopp lohnt sich auch der reichhaltige Isemarkt am Dienstag und Freitag an der Haltestelle Eppendorfer Baum. Das Angebot ist optimal für ein kleines Mittagessen, bevor ihr zum Highlight der Rundtour kommt: Der Blick von den Landungsbrücken auf den Hafen. Hier ist ein kurzer Stopp beinahe Pflicht, um mit oder ohne Fischbrötchen in den alten Elbtunnel hinabzusteigen. Mit der alten Aufzugstechnik wurden früher hunderte Autos pro Tag transportiert, die so die Elbe unterqueren konnten. Heute wird der Tunnel größtenteils von Fußgängern und Fahrräder genutzt.

Weiter in Richtung Hauptbahnhof könnt ihr noch einen Ausflug in die Speicherstadt von der Haltestelle Baumwall einstreuen. Die alten Lagerhallen am Hafen beheimaten neben zahlreichen Museen auch das Miniatur-Wunderland. Dort fahren mehr als 1000 Modelleisenbahnen auf Gleisen von über 15 Kilometern Länge. Der beeindruckende Detailreichtum zieht so viele Menschen an, dass es regelmäßig zu langen Wartezeiten kommt. Auf der Webseite solltet ihr daher unbedingt vorher Tickets reservieren.

Wer sich durch diese drei Touren einen Überblick verschaffen konnte, möchte die Perle im Norden schnell näher kennenlernen. Dafür haben wir hier ein paar spannende Tipps für einen Tag zwischen Elbe und Alster zusammengestellt!

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