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3 Hacks für einen kürzeren Arbeitsweg

6. Dezember 2016

In Deutschland leben rund 8,5 Millionen Berufspendler, die während ihres täglichen Arbeitsweges länger als eine Stunde unterwegs sind. Anlass genug, um zu checken, ob man mit ein paar Kniffen nicht morgens und abends etwas Zeit sparen kann. Wir haben Tipps für euch, wie ihr selbst ein wenig an der Uhr dreht!

Der städtischen Fahrinfo nicht blind vertrauen – selbst recherchieren

Gerade in Großstädten greifen Pendler täglich auf den ÖPNV zurück. Spitzenreiter ist München: Hier benutzen 41% aller Pendler Bus und Bahn, dahinter folgen Berlin, Nürnberg und Stuttgart. Doch die Fahrinfo auf der Website der Verkehrsbetriebe stellt nicht immer die beste Route dar: Oft könnt ihr mit ein wenig Eigenrecherche ein paar Minuten Arbeitsweg einsparen – vor allem, wenn ihr mehr als zwei Mal umsteigt.

Mit ein wenig Kreativität findet ihr die ideale Verbindung: Steigt beispielsweise an großen Bahnhöfen in die leere Regionalbahn, statt in die S-Bahn schlüpfen oder nehmt eine direkte Busverbindung, statt sich dem Umsteige-Chaos auszusetzen. Denn ein entspannter Arbeitsweg ist mindestens genauso wichtig wie ein kurzer!

Kenne deine Zeitfresser: Rote Ampeln umfahren

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Foto: Rote Ampel von Leo Pellegrino, CC BY ND 2.0

Roter Ampel-Fluch an der Groß-Kreuzung? Die ersehnte Grüne Welle ist ein hochkomplexes System, das ihr leider nicht planen könnt. Darum empfiehlt es sich, weniger ausgetrampelte Pfade zu nutzen: Google Maps und intelligente Auto-Navigationssysteme mit Stauumleitung bieten Alternativrouten, die im ersten Augenblick zwar eine längere Wegstrecke bedeuten, euch aber durch das Umfahren von Problem-Ampeln schneller zum Ziel führen können. Ein paar Tage neue Routen ausprobieren – und dann über Jahre Zeit sparen! Schließlich machen sich selbst fünf Minuten bemerkbar.

PKW-Pendlern ohne jede Alternative bleibt der Hinweis: Fahrt besonnen und konstant! Im Stadtverkehr verlorene Zeit aufholen? Keine gute Idee. Ihr solltet euch mit genügend Zeitpuffer auf den Arbeitsweg machen.

Nachhaltiger Verkehrsmittel-Mix mit Zeitgewinn

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Leider lässt sich der Betriebsablauf der Öffentlichen kaum beeinflussen – wohl aber der Weg dorthin. Wer mindestens 15 Minuten zur Bahn läuft, für den lohnt sich die Nutzung des eigenen Fahrrads oder eines Mietfahrrads.

Weil jede Minute zählt, kann es für die optimale Zeitersparnis sinnvoll sein, den Arbeitsweg aus verschiedenen Bausteinen zusammenzusetzen. Das bewährte Park-and-Ride-System macht es vor: Am Rand der City parken, mit der Bahn in die Nähe des Arbeitsplatzes. Ähnlich könnt ihr euch Carsharing zu Nutze machen. Auch ein Fahrrad kann euch den Arbeitsweg verkürzen. Das Bike legt die letzten Meter verstopfter Straße mitunter schneller zurück als der PKW.

Möglicherweise kommt ihr also mit einem Verkehrsmittel-Mix auf eurer täglichen Route schneller voran. Haltet die Augen offen und prüft eure täglichen Wege. Viel Spaß mit der gewonnenen Zeit!

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