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6 Tipps für Minimalismus auf Reisen: Unterwegs ist weniger mehr

5. September 2016

Gepäck kostet: Kraft beim Tragen, Zeit beim Einpacken und Nerven, wenn man sich mit einem großen Koffer durch Zug und Bahnhof schlängelt. Wer mit leichtem Gepäck reist, der spart sich diese Mühen und ist deutlich unbeschwerter unterwegs. Minimalismus liegt im Trend und ist auch bei längeren Reisen kein Problem. Mit diesen ultimativen Tipps reduziert ihr das Gepäck auf das Wesentliche.

1. Auf alles verzichten, was „nur für alle Fälle“ dabei ist

Wir schleppen täglich so viele Dinge mit uns herum, die wir entweder nie benutzen oder sowieso vor Ort sind. Ein Fön hängt in jedem Hotel und Cremes oder Shampoo können schnell nachgekauft werden. Schuhe sind ein weiteres Beispiel: Wie oft werden die wasserfesten Wanderschuhe oder die schicken Schuhe für den Abend tatsächlich genutzt? Auf Reisen sind bequeme Schuhe oder Sneaker die beste Wahl.

2. Elektronische Bücher statt dicke Wälzer

Ein E-Book-Reader speichert tausende Bücher für Lesefüchse und spart das Mitnehmen des dicken Romans. Auf langen Reisen ist zwar ein zusätzliches Ladegerät im Koffer notwendig, dieses wiegt aber weniger als die Büchersammlung. Hörbücher auf dem Smartphone sind eine andere Möglichkeit, noch minimalistischer unterwegs zu sein ohne auf literarische Feinkost verzichten zu müssen.

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Amazon Kindle 4 WiFi von Sergey Galyonkin, CC BY-SA 2.0 (bearbeitet)

3. Kleine Gepäckstücke kaufen

Wer viel Platz hat, der packt auch viel ein. Vielleicht doch noch einen Pullover mehr oder eine dritte Hose? Wenn der Rucksack oder die Tasche kleiner ist, plant man automatisch besser und nimmt viel weniger mit auf Reisen.

4. Packliste schreiben – und einhalten

Dieser Tipp klingt so naheliegend, umgesetzt wird er dennoch selten. Es ist wie bei der Einkaufsliste, die den Blick auf das Wesentliche richtet und von den Süßigkeiten ablenken soll. Bei Reisen geht das Extragepäck allerdings auf die schmerzenden Schultern und nicht auf die Hüften.

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5. Qualität statt Quantität

Gute Qualität zahlt sich aus und bringt länger Freude als schnell verschleißende Kleidung vom Fließband. Lieber ein paar Euro mehr in eine gute – möglichst multifunktionale – Jacke investieren, als in viele Klamotten mit schlechter Qualität. Einweg-Gegenstände wie Plastikrasierer sind aus Liebe zur Natur sowieso tabu.

6. Augen auf bei der Materialwahl

Jeans und Baumwoll-Kleidung sollten auf langen Reisen gegen Kleidung aus Mikrofaser oder Wolle getauscht werden. Synthetische Fasern wiegen weniger und trocknen schnell nach einem Waschgang in der Badewanne. Ein Pullover aus Merinowolle hält im Winter schön warm, nimmt im Sommer aber keinen Schweißgeruch an. So muss er viel seltener gewaschen werden als die anfällige Baumwolle.

Minimalismus bedeutet vor allem, Prioritäten zu setzen. Wer sich weniger mit vielen unnötigen Gegenständen beschäftigt, der schärft den Blick für das Wesentliche und kann die Welt um sich herum wirklich genießen.

Eine gute und unbeschwerte Reise!

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