Erreichen

4 Tipps für mobile Sparfüchse – So kommt ihr günstig durch die Stadt

18. Juli 2016

Mobil zu sein, ist heute fast eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes Leben. Doch die vielen kleinen und großen Reisen sind nicht kostenlos und selbst der Stadtverkehr geht ins Geld. Wer ein bisschen Geld sparen möchte, muss aber nicht im eigenen Viertel versauern. Mit diesen Tricks seid ihr auch ohne großes Budget mobil und genießt die Großstadt dort, wo es euch gerade hintreibt.

1. Zeit nehmen

Unter Zeitdruck fällt man keine guten Entscheidungen. Wer seine Zeit nicht gut einteilt, seine Wege kennt und vorausschauend plant, der hat keinen Zeitdruck und kann auf günstige Verkehrsmittel zurückgreifen: den ÖPNV oder das Fahrrad.

2. Tarifgrenzen des ÖPNV kennen

Bus und Bahn sind bereits sehr günstig. Doch wer seine Tarifgebiete kennt, spart besonders an den kritischen Tarifgrenzen. Eine oder zwei Stationen mit dem Rad in ein günstigeres Tarifgebiet zu fahren, kann einiges ausmachen. Vielleicht reicht dann sogar ein günstiges Kurzstreckenticket?

moovl-magazin-4-tipps-fuer-sparfuechse-mauer-onnola-cc-by-sa-2.0

Foto: mauer von onnola, CC BY-SA 2.0 

3. Strategisch parken

Wer nicht auf das Auto verzichten möchte oder kann, sollte es strategisch einsetzen. Parkgebühren sind ein großer Kostenfaktor, selbst wenn man über gratisparken.de und Parkopedia günstige Parkgebiete entdeckt. In Städten mit hohen Parkgebühren kann sich der Umstieg auf das Taxi lohnen und in vielen Carsharing-Angeboten sind Parkgebühren inklusive. Natürlich ist auch Park and Ride eine alte, aber sehr wirkungsvolle Methode, um Parkgebühren zu sparen.

4. Günstig tanken

Vielfahrer vergleichen schon immer die Benzinpreise und tanken oft abends, wenn die Preise sinken. Mit Apps wie ADAC Spritpreis oder Clever Tanken lassen sich zusätzlich ein paar Euro einsparen. Für Carsharer interessant: Viele Anbieter versprechen Freiminuten, wenn ihr fast leere Autos volltankt. Da die Apps auch die Tankfülle der Wagen anzeigen, kann man gezielt nach den Autos suchen und sich mit etwas Glück eine Freifahrt sichern.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat vor ein paar Jahren beliebte Reisemetropolen wie Berlin, Prag, Amsterdam und Paris auf die unterschiedlichen Mobilitätsangebote hin untersucht. Amsterdam bewies darin seine Fahrradtauglichkeit, während Paris mit einem guten und günstigen Metro-Netz überzeugte. In Prag sind die Fahrräder zwar günstig, die Radwege gelten dort aber als sehr unsicher. Umso wichtiger ist es, seine Metropole gut zu kennen: Wer die Vor- und Nachteile der heimischen Infrastruktur versteht, kommt mit weniger Geld aus und kommt sparsam und schnell an sein Ziel.

SCHLAGWORT
Andere Leser haben sich auch für diese Artikel interessiert: